Das Gartenjahr in Bildern

Der letzte Tag des Jahres - noch immer ist es ungewöhnlich mild! Die Frühblüher stehen in den Startlöchern und verbreiten Optimismus, dass die neue Saison so fern nicht mehr ist. Und der Startschuss für die Taglilienaussaat ist auch schon gefallen. Alles im grünen Bereich also - im wahrsten Sinne des Wortes.

Der Winter soll sich aber bald von seiner kalten Seite zeigen. Und zwischen den Jahren ist wie immer die richtige Zeit für eine kleine Bilanz des Gartenjahres 2015.

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Taglilien Top 10

Auch in diesem Jahr möchte ich die Saison mit den besten, liebsten Hemerocallis des Sommers abschließen. Hitzeperioden mit bis zu 38°C einerseits, andererseits relativ häufig so starker Wind, dass die Blütenblätter kaum den Vormittag überstanden haben und der Boden noch mehr ausgetrocknet wurde - trotz der Wetterextreme war es ein gutes Jahr mit tollen Blüten, vorausgesetzt man kam mit dem Wässern hinterher.

Beim Anschauen der letzten beiden Top 10 - Vorstellungen  fiel auf, dass ich gut gewählt hatte. Nahezu alle dort vorgestellten gehörten auch in diesem Jahr zu den besten - SUZY CREAM CHEESE z. B., die zahlreiche Stängel produzierte und von Ende Juli bis Anfang Oktober blühte. Oder SUBSTANTIAL EVIDENCE mit ihrer außergewöhnlich starken Struktur. Oder auch BARCODE, die sich im dritten Jahr nun auch zu zwei statt nur einem Stängel durchgerungen hat.

Barcode
Barcode
Suzy Cream Cheese
Suzy Cream Cheese
Substantial Evidence
Substantial Evidence

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Saisonende

Heute war wohl der letzte Gartentag des Jahres. Bei teils sonnigem Wetter habe ich es endlich geschafft, die letzten Frühlingszwiebeln in die Erde zu bringen. Teils lagen sie schon ein Weilchen hier und warteten, teils konnte ich nicht vorbei an der Resterrampe im Baumarkt.

Nun dürfen sie schlummern und auf ihren Auftritt im kommenden Frühling warten. Das wird ein Fest!!!

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Substantial Evidence und die Verwandtschaft

SUBSTANTIAL EVIDENCE hat mich vom ersten Foto, das ich im Netz gesehen hatte, fasziniert. Und 2012 hatte ich sie endlich in meinem Garten!  Mit den sich nicht überlappenden Petalen zeigt sie eine sich von so ziemlich allen mir bekannten Sorten abweichende Form - Richard Norris vergleicht sie mit Hibískusblüten. Die Substanz ist fast wachsartig, was ab und an dazu führt, dass sie nicht so perfekt öffnet wie auf dem Foto. Insbesondere die Sepalen krallen, vor allem, wenn sie nicht genügend Feuchtigkeit hat.

 

Einmal ist angefixt hab ich die Züchtungen mit ihr besonders intensiv verfolgt. Einige kamen auf die haben- will- Liste und in diesem Jahr blühten zwei Kinder der Sorte hier in meinem Garten, die unterschiedlicher nicht sein können: Die eine, IDA MAE NORRIS, mir sehr großen rosafarbenen Blüten und einem sehr weit ausgedehnten Schlund. Die andere machte ihrem Namen, BONIBRAE THE FREAK, alle Ehre: Jede Blüte schaute anders aus, und das trotz einer ebenso wachsartigen Substanz wie ihr Elternteil. Dass SUBSTANTIAL EVIDENCE sich auch zur Züchtung der von mir so favorisierten Unusual Forms eignet, macht sie noch interessanter für mich. Zahlreiche Kreuzungen warten nun im Kühlschrank auf die Aussaat. Als Mutter hat sie leider versagt, trotz nächtlicher Versuche.

 

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Im Staudenparadies

Freitag, letzter Ferientag vor dem Start ins neue Schuljahr - was kann man Schöneres tun, als mit einer ebenso Gartenverrückten gemeinsam ins Mekka der Stauden aufzubrechen?

Gemeint ist der Garten von Karl Foerster in Potsdam Bornim, dem wir einen Besuch abstatten wollten.

Zuerst genossen wir die spätsommerliche Blütenfülle im Senkgarten und ließen uns inspirieren.

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Taglilienfieber II

Vom 16. bis zum 18. Juli fand die Tagung der Fachgruppe Hemerocallis statt. Diesmal war der Weg für mich nicht soo weit, denn das Ziel hieß in diesem Jahr Oeslnitz bzw. Mülsen im Erzgebirge.

 

Das Wochenende begann in Sylvias tollem Garten, der am Sonntag auch Ziel der Tagungsteilnehmer war. Perfekt gestaltete Beete mit zahlreichen Begleitstauden, aber auch reine Taglilienbeete zogen die Blicke auf sich. Hier meine Highlights an Taglilienblüten.

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Taglilienfieber I

Der Juli ist natürlich DER Monat für jeden Hemerocallis- Verrückten. Es blüht an allen Ecken und Enden und man weiß gar nicht, wohin man zuerst schauen soll. Der Tag ist gefüllt mit Anschauen, Fotografieren, Sämlinge markieren, Kreuzen....

Und da sind dann auch noch die vielen anderen Tagliliengärten, die mit schönen Blüten locken...

Boitzer Tagliliengarten

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Verliebt in Geum

Im dritten Jahr machen meine Nelkenwurze schon mächtig was her. Sie haben sich gut vermehrt und insbesondere 'Bell Bank' und 'Flames of Passion' erreichen eine gute Höhe, sodass sie nicht vom Taglilienlaub verschluckt werden. Die Idee, vor der Blüte etwas mehr als "nur" schönes Taglilienlaub zu sehen, scheint also aufzugehen. Die Saison startete um den 20. April - 'Bell Bank' begann kurz vor 'Beech House Apricot'.

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Tulpentanz in den Mai

Alles neu macht der Mai! Ich schwelge im Tulpenrausch und kann mich gar nicht satt sehen an der ganzen Pracht! Die Mäuse mittels Schweizer Präzisionstechnik ;-) in Schach zu halten, hat sich wahrlich gelohnt - keine Ausfälle zu verzeichnen! Im Vorgarten beginnen gerade unzählige Blüten von 'Creme Upstar' die alteingesessenen Sorten zu ergänzen. Das Ganze in einem Meer von Vergissmeinnicht! Ich könnte ewig dort stehen und den Anblick genießen!

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Gartenrundgang am Abend

Vor lauter Gartenarbeit (neben dem richtigen Job, versteht sich) komm ich kaum zum Fotografieren und Genießen des Frühlingsspektakels.

Bei gerade einmal 9°C am Samstag hab ich mich warm arbeiten müssen, danach gings stetig bergauf und heute, bei 23°C, explodieren die Pflanzen förmlich. Da muss man schon ein wenig Zeit finden, um nichts zu verpassen. In der Abendsonne war der Garten heute ganz besonders reizvoll.

Waldsteinie
Waldsteinie
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Freud und Leid....

...liegen oft so nah beieinander. Das ist mir an diesem Wochenende auch im Garten wieder einmal deutlich geworden.

So viele Gründe zur Freude.... ein Traumwetter, Frühling an allen Ecken und Enden - erste Blüten an Zierkirsche und Sternmagnolie, Narzissen, frühe Tulpen, Scilla... Kartoffeln gelegt, Salate, Kohlrabi und Petersilie gepflanzt....

Und nicht zuletzt stand der so lang herbeigesehnte Besuch des Staudenmarkts im BoGa Berlin- Dahlem an, der mit reichlich Beute endete.


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Frühling im Garten

Irgendwie kommt er nur schleppend in Gang, der Frühling 2015. Die seltenen wirklich schönen Tage lagen bisher arbeitnehmerunfreundlich zumeist in der Wochenmitte. Dazu noch kalte Ostern mit Regen und Graupel...Noch immer gibt es leichten Frost in der Nacht, sodass viele Pflanzen in den Startlöchern zu verharren scheinen. Es kann nur besser werden! Spätestens am Wochenende, wenn der BoGa Berlin ruft! :-)

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Glöckchen- Glück






Das erste Frühlingswochenende stand im Zeichen der Schneeglöckchen - auf das dazugehörige Fest im Schlosspark Uebigau freute ich mich schon seit Wochen. Und nun gab es obendrauf noch Kaiserwetter mit viel Sonne und zweistelligen Temperaturen. Einem entspannten Parkbummel stand also nichts im Weg.


Seit vielen Jahren arbeitet Klaus- Peter Manig an diesem Traum in Weiß - pflanzt unermüdlich Glöckchen über Glöckchen in die Parkwiesen. Nachschub kommt mittlerweile nicht nur aus Deutschland per Post zu ihm, die Kunde vom Projekt reicht dank Internet über die Landesgrenzen hinaus. Galanthus(vor)liebe, wie sie schöner nicht sein kann!

Nach einer ausgiebigen Runde durch den Park und die Gärtnerei war ich gespannt auf den ersten Vortrag von Hagen Engelmann, dem bekanntesten Schneeglöckchenverliebten der Region, dessen Funde und Züchtungen weit über die Grenzen  Deutschlands hinaus bis ins galanthophile England Anerkennung genießen. Das kleine Schneeglöckchen- Einmaleins widmete sich den Grundlagen der wichtigsten Arten, dem Blütenaufbau sowie den kleinen, aber feinen Unterschieden, die dem Laien wie mir erst auffallen, wenn man mit der Nase darauf gestoßen wird. Von Klassikern ist die Rede, von Puristen und Reinweißen, von Grünbetupften, von "Blonden Ingen". Was für eine Vielfalt!

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Tagliliensaison 2014 - meine Top 10

Das neue Jahr ist schon ein paar Tage alt, draußen stürmt es mächtig und der Frühling scheint sich nicht aufhalten lassen zu wollen. Überall spitzen Frühjahrsblüher hervor. Die ersten Aussaaten keimen ebenfalls. Zeit, das letzte Taglilienjahr mit den Top 10 der Saison abzuschließen. Es war ein Jahr mit Höhen und Tiefen, wie sollte es auch anders sein. Hagelschäden auf der einen, aber ein traumhaftes Hem- Wetter zur Hauptblütezeit auf der anderen Seite. Viele, viele neue Sorten begeisterten mich, WHALE TAILS z. B., deren Pollen ausgiebig genutzt wurde, oder auch JACQUELINE KENNEDY ONASSIS. Ihren Platz hier in der Riege müssen sie sich aber erst noch verdienen.

Und hier sind sie - die 10 Taglilien, die mir im Jahr 2014 am besten gefallen haben.

Auf Platz 10 liegt URSULA HEUSS, eine Züchtung von Wolfgang Heuss, die im Jahre 2009 mit der höchsten Bewertungskategorie - 'Hervorragende Gartensorte' - prämiert worden ist.

Ein sehr schönes Auge, finde ich! Die Grundfarbe variiert - bei heißerem Wetter geht sie mehr in Richtung Aprikot.

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